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Life of Pepe

12. November 2006

Die Selbsterkenntnis

Abgelegt unter: Denken, Fuehlen, Leben — Pepe @ 21:19

Manchmal ist es besser mit einer Sache abzuschließen, als sie unnötig in die Länge zu strecken. Klar, ist man überzeugt davon, dass es sich lohnt um eine Sache – um einen Menschen - zu kämpfen, dann sollte man es tun. Wenn nötig auch bis zum bitteren Ende. Aber wenn man merkt, dass man auf verlorenem Posten kämpft oder dass der andere dermaßen dagegen arbeitet, das man sein Ziel nicht ohne die eigene Selbstaufgabe erreichen kann, dann sollte man irgendwann auch einsehen, dass es keinen Sinn mehr macht!

Es ist keine Aufgabe. Man hat ja alles getan, hat bis zuletzt gekämpft. Es ist vielmehr ein Einsehen, dass es keinen Sinn mehr hat. Oder dass es das Ziel, um das man kämpft einfach nicht verdient hat! Man muss sich dann auch im Nachhinein keinen Vorwurf machen. Man hat ja schließlich alles nur erdenkbar Mögliche getan, um das Ziel zu erreichen. Aber bevor man sich selber endgültig für eine Sache - oder für einen Menschen - aufgibt, die selber in entgegengesetzte Richtung arbeitet, dann hat es die Sache – oder der Mensch - einfach nicht verdient! Bereuen wird es nicht derjenige, der bis zum Schluss gekämpft hat. Bereuen wird es derjenige, der selber schon viel zu früh aufgegeben hat!

Man muss sich dann irgendwann ein neues Ziel suchen. Eine Sache für die es sich dann wieder lohnt zu kämpfen! Wer nicht will, der hat schon, heißt es so schön. Da ist etwas Wahres dran. Man kann anderen deren Glück nicht aufzwingen. Und man muss irgendwann selber eingestehen, dass nicht alles was einmal geglänzt hat auch noch das Glück von Heute oder das von Morgen ist! Insofern ist es gut, wenn man den Punkt erreicht hat, an dem man das Gefühl hat, loslassen zu können. Und wo man der Überzeugung ist, dass es das Richtige, das Beste ist, loszulassen!

Es gibt schwierige Phasen keine Frage. Es gibt Zeiten, in denen man beeinträchtigt ist – physisch wie psychisch. Es gibt Zeiten, in denen man nicht weiß, was man wirklich möchte, in denen man zweifelt. Zeiten, in denen man die Orientierung verloren hat. Solche Phasen kennt jeder von uns. Sie kommen immer wieder und sie gehören einfach zum Leben dazu!

Gute Freunde sind diejenigen Menschen, die uns in diesen schwierigen Zeiten zur Seite stehen. Die uns versuchen den richtigen Weg zu weisen, weil wir – von Nebel erblindet – die Orientierung verloren haben. Gute Freunde kennen uns so gut, dass wir uns eigentlich blind auf sie verlassen können. Wissen wir nicht, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind, weil wir uns verlaufen haben, so können uns unsere Freunde helfen, die richtige Entscheidung zu treffen und den richtigen Weg zu finden!

Und manchmal ist der richtige Weg auch der anstrengendere. Richtig heißt nicht leicht. Aber der richtige Weg führt uns zu unserem richtigen Ziel. Ein Ziel, welches es verdient hat, Strapazen, Mut und Kraft aufzuwenden, um es zu erreichen. Ein Ziel, um das es sich lohnt zu kämpfen!

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“Que no me olvide / que a sus ojos les haga falta mi mirada / que su cuerpo incompleto quede sin el mío"... ..."que a su corazón le falte mi latido / que ella, cuya grandeza admiro, me admita en el alto vuelo de su sueño”
- Sub Marcos -
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Jan M. Rechlitz