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Life of Pepe

15. Januar 2007

Platons Theorie der Liebe: Die Kugelmenschen

Abgelegt unter: Allgemein — Pepe @ 21:47

Eine Theorie von Platon, die mich seit meinem Ethikunterricht in der 8. Klasse fasziniert:

Früher habe es drei Geschlechter von Menschen gegeben. Das männliche Geschlecht stamme von der Sonne ab, das weibliche von der Erde und das aus den beiden zusammengesetzte vom Mond. Es gab also Mann-Männer, Frau-Frauen und Frau-Männer. Diese Kugelmenschen hatten je vier Hände und Füße und zwei entgegengesetzte Gesichter auf einem Kopf. Sie waren stark und schnell und wurden deshalb selbst den Göttern gefährlich. Deswegen zerschnitt der Göttervater Zeus jeden von ihnen in zwei Hälften.

Seitdem gehen die beiden Teile getrennt aufrecht auf zwei Beinen und beide haben Sehnsucht danach, sich mit dem jeweils anderen Teil wieder zu vereinen. Dieser Drang der zwei Hälften, sich zu vereinen, wird als Eros bezeichnet. Mit diesem Mythos erklärt Platon die sexuelle Anziehung zwischen zwei Menschen; die homosexuelle zwischen zwei Männern (Sonnengeschlecht) und zwischen zwei Frauen (Erdgeschlecht), und die heterosexuelle zwischen Mann und Frau (Mondgeschlecht), wobei der heterosexuellen wegen der angeblich geringeren Zahl an Frau-Mann-Kugelmenschen (Androgynes) eine mindere Bedeutung beigemessen wird.

Quelle:
Wikipedia.de

Im Grunde genommen heißt das also nichts anderes, als dass ein jeder Mensch sein Leben lang auf der Suche nach dem einen passenden Gegenstück ist, dass ihn wieder zu einem vollständigen Gesamten (die Kugel) werden lässt!

One Response to “Platons Theorie der Liebe: Die Kugelmenschen”

  1. Gudio Says:

    Ist wirklich eine gute Theorie, das muss man dem alten Platon lassen. Mir zeigt es außerdem noch, das es schon in der Antike ein paar ordentliche Drogenkonsumenten gegeben haben muss. Wie soll man denn sonst auf so eine These kommen?

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“Que no me olvide / que a sus ojos les haga falta mi mirada / que su cuerpo incompleto quede sin el mío"... ..."que a su corazón le falte mi latido / que ella, cuya grandeza admiro, me admita en el alto vuelo de su sueño”
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Jan M. Rechlitz