Es war einmal das Leben – Herzeleidenschaft und Glück
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Wir sind Wanderer auf einem schmalen Pfad. Der Weg ist unser Leben. Das Ziel ist unser Glück. Nicht Wort und Lehre, sondern Liebe und Ding sind es, an was wir glauben sollten. Wir müssen die Welt nicht erklären können. Wir müssen sie nicht bis ins letzte Detail verstehen. Die Welt, das ist unser Leben. Und unser Leben müssen wir achten, wir müssen es lieben. Wir müssen es leben!
Ein Rückschlag muss nicht unabdingbar das Ende bedeuten. Wir müssen auf unserem Weg zum Ziel viele Rückschläge hinnehmen. Wir können alles verlieren, Menschen, die Liebe, unser Vermögen oder auch das Ziel. Aber aus allen Rückschlägen gehen wir letztendlich doch gestärkt hervor. Jeder Rückschlag, jede Katastrophe kann auch eine positive Wendung mit sich bringen. In jedem vermeintlichen Unglück kann in Wirklichkeit auch das Glück stecken. Wir müssen es nur sehen!
Das Glück liegt in der Ferne unserer Wahrnehmung
Dabei sind wir keinem Rechenschaft schuldig außer uns selbst. Herz, Gewissen und Verstand sind es, denen wir unterliegen, keinen anderen Menschen. Besonders das Herz spielt hierbei eine herausragende Rolle. Es ist die letzte Instanz, welche die wirklich wichtigen Entscheidungen unseres Lebens bestimmt. Deswegen sollten wir uns auch nicht gegen diese Entscheidungen – oder Gefühle – unseres Herzens wehren. Wir sollten uns lieber blind darauf verlassen. Denn unser Herz, weiß, was gut für uns ist. Weder Gewissen, noch Verstand kennen uns so gut, wie unser Herz!
„Man sieht nur mit dem Herzen gut Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!“ sagte einst der Fuchs zum „Kleinen Prinzen“. Vielleicht sollten wir öfters mal auf unser Herz hören und den Verstand ausschalten. Vernunft ist schön und gut, sie ist wichtig und sichert uns unser Überleben. Aber unser Herz sichert uns Freude, Freunde, Liebe und Leidenschaft. Es ist das Herz das unser Leben bestimmt. In guten wie in schlechten Zeiten. Das Herz verursacht Trauer und Schmerz. Aber das Herz schenkt uns auch Liebe und Glück.
Grün wie die Hoffnung – Rot wie die Liebe
Stell dir eine Pflanze vor. Eine Pflanze ist wie ein Motor. Ein Motor benötigt Antrieb, also Kraft, Energie. Doch auch der beste Motor hält nur solange man ihn auch regelmäßig wartet und überholt. Sand im Getriebe kann ihn zerstören. Der Motor einer Pflanze sorgt dafür, dass aus Kohlendioxid Sauerstoff entsteht. Ein Vorgang, der unabdingbar für das irdische Leben ist.
Unser Herz funktioniert ganz ähnlich: Auch unser Herz benötigt Antrieb. Energie, die es aus der Zuneigung anderer Menschen erhält. Unser Herz nimmt Gefühle auf und schenkt uns dafür Liebe und Schmerz. Dinge, die für unser eigenes Leben unabdingbar sind. Das besondere an unserem Herzen ist aber, dass die Energie, die es herstellt um ein Vielfaches höher und konzentrierter ist, als die, die wir in das Herz investieren müssen.
Vom Pflaster zum Helden
Das einzige, was wir beachten müssen, ist unser Herz zu pflegen und ab und wann auch mal zu säubern. Wir müssen den angelagerten Staub und den Sand aus dem Getriebe entfernen, damit auch in Zukunft noch einwandfreie Arbeit geleistet werden kann. Diese nennen wir es Generalüberholung bedeutet natürlich, dass wir uns auch mal von dem einen oder anderen Teil verabschieden müssen. Das sind ganz normale Abnutzungserscheinungen, wie sie dem besten Motor widerfahren. Allerdings bedeutet jedes neue Teil auch, dass unser Herz weiterhin erfolgreich arbeiten kann. Dabei handelt es sich nicht um ein Ersatzteil, wo das neue, das alte Teil ersetzt. Nein, viel mehr ist es eine Modernisierung, eine Anpassung an neue Gegebenheiten. Eine Investition in die Zukunft!
Und auch, wenn dieser Austausch bedeutet, dass der Motor für eine kurze Zeit eine Pause einlegen muss und währenddessen keinen Output herstellen kann, lohnt es sich dennoch. Denn kaum ist das neue moderne Teil eingebaut, arbeitet er wieder wie zuvor. Nein, das Herz arbeitet sogar noch besser als zuvor. Insofern sichern uns Veränderungen nicht nur unser Fortbestehen, sondern auch neue Liebe und neue Leidenschaft.
Was ist Ewigkeit?
Jahre sind nur ein kleiner Teil der Ewigkeit. Unser Leben, es ist nicht die Ewigkeit. Nein unser Leben, das sind ein paar Jahre. Viel zu kurz um alles zu erleben. Aber auch gleichzeitig viel zu kurz, um Zeit zu verschenken. Somit müssen wir die wenige Zeit nutzen, die uns gegeben ist. Nichts ist schlimmer und deprimierender, als am Ende dieser Zeit festzustellen, dass man seine Chancen nicht genutzt, seine Zeit vergeudet und schöne Erlebnisse verschenkt hat. Deswegen sollten wir Versuchungen nachgeben, wenn wir von ihnen gerufen werden. Versuchungen wahrzunehmen und zu nutzen kann immer einen Wendepunkt in unserem Leben bedeuten.
Eine Veränderung. In welche Richtung, hin zum Positiven oder aber zum Negativen, das wird sich zeigen. Das werden wir immer erst im Nachhinein erfahren. Aber selbst, wenn wir danach feststellen sollten, dass es ins vermeintlich Negative führt, ein Fehler war es dennoch nicht, auch einer solchen Versuchung nachgegeben zu haben. Denn was man aus solchen Erlebnissen gewinnt sind Erfahrungen. Erfahrungen, die wir sonst niemals gemacht hätten. Erfahrungen, die uns prägen. Erfahrungen, aus denen wir lernen können.
Zeit, dass sich was tut
Lernen für die Zukunft. Denn genau die steht uns nach schlechten Erfahrungen auch weiterhin offen. Allerdings wartet sie nicht, die Zukunft. Nein, die Zukunft rast unaufhaltsam auf uns zu. Bis zum bitteren Ende sozusagen. Doch das Ende muss nicht bitter sein. Es wird nur dann bitter sein, wenn wir den vergebenen Möglichkeiten nachtrauern. Wir haben es also in der Hand, ein süßes Ende zu erleben. Und das sollte auch unser Ziel sein.
Zeit ist ein trügerischer Begriff. Zeit sind 5 Sekunden. Zeit sind 5 Monate. Zeit sind auch 5 Milliarden Jahre. Natürlich können wir uns Zeit lassen. Allerdings sollten wir uns immer bewusst sein, dass mit jedem Tag, der vergeht auch die Zeit verstreicht, unsere Zeit. Wir müssen also bestimmen, was uns wie viel Zeit wert ist.
Denn nach der Liebe und der Freundschaft ist die Zeit unser größtes Glück!


..."que a su corazón le falte mi latido / que ella, cuya grandeza admiro, me admita en el alto vuelo de su sueño”


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