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Life of Pepe

29. Januar 2008

Zum Nachdenken

Abgelegt unter: Denken, Wissen — Pepe @ 22:21

Geil, heute ganz frisch hier eingetroffen:

Fritz Heider: “Ding und Medium”
(aus dem Jahre 1926 und knapp 80 Jahre später zum ersten Mal verlegt)

fritz heider ding und medium

Ein Ding, so definiert Heider, ist wahrnehmbar in einem diese Wahrnehmung vermittelnden Medium. Weil sich das Ding der Wahrnehmung verdankt, die ihrerseits nur durch das Medium möglich ist, kann kein Ding außerhalb eines Mediums sein. Medien sind so immer ein Mittleres, etwas, das sich zwischen anderen Dingen bewegt. Eben als solche Störenfriede betrachtet Heider zunächst Medien, denn sie können die Wahrnehmung von Objekten trüben, so z.B. das Fensterglas: “in ihm werden die Zuordnungen der Lichtwellen zu den Dingen gestört …” Heider stellt zwar den Begriff des Medialen inklusive seiner Effekte heraus, unterwirft ihn aber zugleich einer Ökonomie, die das Bedrohungspotential des Medialen für die Form des Menschen (Heider) oder des Systems (Luhmann) bannt.

Quelle: Amazon.de

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“Que no me olvide / que a sus ojos les haga falta mi mirada / que su cuerpo incompleto quede sin el mío"... ..."que a su corazón le falte mi latido / que ella, cuya grandeza admiro, me admita en el alto vuelo de su sueño”
- Sub Marcos -
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Jan M. Rechlitz